Alles Folgende betrifft Sr9009. Wir bleiben bei klarer Sprache, beziehen uns auf die Studienlage und trennen gut belegte Aussagen von offenen Fragen.
Zuletzt geprüft am 2026-02-14. Wo eine Aussage auf einer konkreten Studie beruht, wird die Studie beschrieben und nicht überinterpretiert.
=== ICD-11 === Mit dem Inkrafttreten der ICD-11 im Jahr 2022 wurde die „Exkoriationsstörung“ (Code: 6B25.1) als eigenständige psychische Störung in den Unterabschnitt „Zwangsstörung oder verwandte Störungen“ aufgenommen. Um die Exkoriationsstörung zu diagnostizieren, müssen mindestens folgende Kriterien erfüllt sein:
Quellen: de.wikipedia.org
Wiederkehrendes Picking auf der Haut. Erfolglose Versuche, das Picking zu stoppen oder zu verringern. Erhebliche Hautläsionen als Folge des Picking-Verhaltens. Die Symptome führen zu erheblichem Leidensdruck oder erheblichen Beeinträchtigungen im persönlichen, familiären, sozialen, schulischen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen.
Quellen: de.wikipedia.org
=== DSM-5-TR === Im seit 2022 gültigen DSM-5-TR wird die „Excoriation (Skin-Picking) Disorder“ ebenso wie in der ICD-11 der Kategorie „Zwangsstörung oder verwandte Störungen“ zugeordnet. Um diese zu diagnostizieren, sind folgende Kriterien zu beachten:
Quellen: de.wikipedia.org
Wiederkehrendes Skin-Picking, das zu Hautläsionen führt. Wiederholte Versuche, diese zu verringern oder zu beenden. Das Skin-Picking verursacht klinisch signifikante Belastungen oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen. Die Störung ist nicht auf die physiologischen Wirkungen einer Substanz (z. B. Kokain) oder eine andere Erkrankung (z. B. Krätze) zurückzuführen. Die Störung lässt sich nicht besser durch Symptome einer anderen psychischen Störung erklären.
Quellen: de.wikipedia.org
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Die Forschung zu Sr9009 arbeitet überwiegend mit kontrollierten Labor- und Tierstudien; klinische Daten sind je nach Substanz unterschiedlich belastbar. Wir geben den Stand der Literatur wieder.
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